Spedition Schweiz Niederlande

Seit vielen Jahren führen wir Speditionstransporte von der Schweiz nach Deutschland und von Deutschland in die Schweiz durch.

Aus unserer Erfahrung heraus gibt es immer wieder Stolpersteine, weil die Schweiz nicht der EU angehört. Hier müssen verschiedene Import- und Export-Regelungen beachtet werden. Wir helfen beim Zoll-Wirr-Warr und führen Ihren Transport sicher und termingerecht durch.

Sie brauchen eine Spedition für Schweiz -> Niederlande? Für einen Transport von Schweiz nach Niederlande? Da können wir Ihnen weiterhelfen.

Seit vielen Jahren bieten wir verschiedenste Transportmöglichkeiten an. Neben dem klassischen Sammelgut von Schweiz nach Niederlande bieten wir auch Teil- und Komplettladungen. D. h. ein einzelnes Fahrzeug fährt von Ihrer Ladestelle zur Ihrer Entladestelle.



Spedition Schweiz Niederlande – gute Transporte für Sie

Das klassische Dreieck "Qualität <-> Preis <-> Geschwindigkeit" aus dem Projektmanagement gilt auch bei Speditionsleistungen:

Der Trick ist, vor dem Transport die eigenen Wünsche zu klären und anhand dessen die richtige Transportart auszuwählen. Als klassische Spedition sprechen wir vor dem Transport mit Ihnen und stimmen Ihre Prioritäten + Wünsche ab. Je nachdem bieten wir Ihnen die Transportmöglichkeiten an, die am besten zu Ihnen und Ihrem Transportgut passen.

Unsere Möglichkeiten und Leistungen

Wir verfügen über mehr als 5.000 Fahrzeuge in gesamt Europa, die wir für Sie einsetzen können. Hierzu gehören neben den normalen Transportern ebenfalls PKW, Caddy, Kombi, und Planensprinter mit bis zu 12 Stellplätzen (Europalette).

Rechtliche Grundlagen für Speditionen

Wir arbeiten ausschließlich auf Grundlage der Allgemeinen Deutschen Spediteurbedingungen 2017 (ADSp 2017), die in der Logistik allgemein und im Transportbereich im Besonderen fast immer genutzt werden. Diese beschränken in Ziffer 23 die gesetzliche Haftung für Güterschäden nach § 431 HGB in Höhe von 8,33 SZR/kg je Schadenfall bzw. je Schadenereignis auf 1 Million bzw. 2 Millionen Euro oder 2 SZR/kg, je nachdem, welcher Betrag höher ist, und bei multimodalen Transporten unter Einschluss einer Seebeförderung generell auf 2 SZR/kg.

Mehr zu den ADSp.

Die "Alpenrepublik" Schweiz

Die Schweiz wird im Volksmund als die Alpenrepublik bezeichnet. Dieser Name wird dem Charakter des Landes völlig gerecht, denn die meisten schweizerischen Landesteile werden von den Gebirgsgruppen der Alpen beherrscht. Dementsprechend konzentrieren sich die Zentren des Landes auf die Gebiete, in denen das Gebirge ausgedehnte flache Bereiche hinterlassen hat. Auf diese Weise sind Städte wie Luzern entstanden. Die Stadt bildet den Mittelpunkt in der Zentralschweiz und begeistert mit seinem historischen Stadtkern aus Fachwerkbauten und reich verzierten Prachthäusern sowie der Kapellbrücke ihre Besucher.

In Zürich hingegen ist das Großstadtflair besonders ausgeprägt und Basel bildet den unmittelbaren Übergang im Dreiländereck der Schweizer Region, Deutschland und Frankreich. Bern, Lausanne und Genf flankieren den westlichen Abschluss des schweizerischen Hoheitsgebietes. Bern wird häufig als die Hauptstadt betrachtet. Dies ist jedoch nicht korrekt, denn sie ist lediglich die schweizerische Bundesstadt aller 26 Kantone. Lugano bildet den südlichen Abschluss der Alpenrepublik und wird bereits vom italienischen Flair beherrscht.

Mehrsprachigkeit durch die zentrale Lage der Schweiz

Die Schweiz wird von mehreren Ländern umgeben. Im Nordosten bildet der Bodensee zu einem Drittel den Abschluss nach Deutschland und im Nordwesten ist es der Rhein bei Basel. Westlich schließt sich Frankreich an, welches in südlicher Richtung bis in die Genfer Region reicht. Wieder ein Dreiländereck, denn hier schließt sich im Süden Italien an.

In Städten wie Lugano, Bellinzona oder am Lago Maggiore ist der Übergang zwischen schweizerischem und norditalienischem Flair kaum spürbar. Die italienische Grenzlinie zieht sich über den gesamten schweizerischen Süden und strebt dann in nordöstliche Richtung nach Österreich. Bevor die schweizerische Grenze im Norden wieder Deutschland erreicht, wird sie auf einem Teilstück östlich von Sargans bis circa nach Sennwald von Liechtenstein flankiert. Aus dieser Lage haben sich viele Sprachgruppen aus deutsch-, französisch- und italienisch sprechenden Regionen ergeben.

Gewachsene Verkehrsinfrastruktur inmitten der Berge

Das schweizerische Gebiet gilt als Durchreiseland vor allem in nord-südlicher Richtung. Die Schweizer kommen dieser Gegebenheit mit einem gut ausgebauten Autobahnnetz und einer Vielzahl von Landstraßen entgegen. Sicher empfinden dies Flachländer oft als nicht ausreichend, aber die geografische Lage in den Alpen lässt nicht solch großen Spielraum. Die schweizerischen Autobahnen befinden sich ständig im Ausbau oder in der Reparatur.

Im Osten sorgt die Autobahn A13 mit dem Grenzübergang in Lustenau über Sargans und San Bernardino für die schnelle Durchfahrt nach Como zum Grenzübergang nach Italien. Im Westen ist dies die A2 über Zürich, Luzern, St. Gotthardtunnel ebenfalls nach Como. Die A1 bildet die westliche Flanke nach Frankreich. Kenner meiden in der Schweiz Staufallen wie Zürich beispielsweise aus östlicher Richtung über Hirzel nach Luzern.



Die Niederlande – das flache Land in Nordwesteuropa

Die Niederlande sind das nordwestlichste Land auf dem Festlandsockel Europas. Sie grenzen an die Nordsee, die Bestandteil des Atlantischen Ozeanes ist. Das Gründungsmitglied der EWG, der heutigen Europäischen Union, ist im politischen Zusammenhang eine parlamentarische Monarchie und wird korrekt als das Königreich der Niederlande bezeichnet.

Circa fünfzig Prozent des Landes liegen weniger als einen Meter oberhalb des Meeresspiegels und circa ein Viertel sogar unterhalb. Deshalb spielt der Deichbau zum Schutz gegen Sturmfluten in den Niederlanden eine außergewöhnlich große Rolle.

Die Niederlande sind eines der am dichtesten besiedelten europäischen Länder. Die größte Konzentration ihrer Städte befindet sich im Südwesten des Landes. Zu ihnen gehören vorrangig die Hauptstadt Amsterdam, der Regierungssitz Den Haag sowie Rotterdam mit dem größten europäischen Überseehafen.

Jährlich besuchen viele Zehntausende Touristen aus aller Welt den Keukenhof mit seiner überwältigenden Blumenzucht. In Amsterdam wird eine Bootsfahrt auf den Grachten mit dem Besuch städtebaulicher Kunstwerke zum unvergesslichen Erlebnis. Den Haag hingegen ist die Stadt der Museen.

Von Friesland bis zur belgischen Grenze

Die Niederlande unterteilen sich in vier Hauptgruppen ihrer Provinzen. Friesland, Groningen und Drente bilden deren Nördlichste. Ihnen folgen Holland sowie Utrecht im Westen und Gelderland, Overijssel sowie Fleverland im Osten. Den südlichen Abschluss des Königreiches bilden neben Nordbrabant die Provinzen Zeeland und Limburg. Hier verläuft auch die Grenze zum Nachbarland Belgien, während sich im Osten die Grenze zu Deutschland anschließt.

Die offizielle Amtssprache ist niederländisch, während auf den Friesischen Inseln die friesische Mundart gesprochen wird. Örtliche Dialekte im Südosten der Niederlande hingegen ähneln der niedersächsischen Mundart. Niederländer, deren Heimatort nicht in der westlichen Region Holland liegt, vertreten eine Abneigung gegen die Bezeichnung als Holländer.

Solide Infrastruktur auf allen Verkehrswegen

Die Niederlande verfügen über ein gut ausgebautes Straßennetz. In der Region Amsterdam, Den Haag und Rotterdam konzentriert sich das dichte Autobahnnetz besonders. In nördlicher Richtung verlaufen von hier aus vier leistungsstarke Verbindungen bis nach Groningen und Leuwarden. Autobahnanbindungen nach Deutschland bestehen nördlich bei Leer, südlicher bei Osnabrück sowie mit mehreren Tangenten aus dem Ruhrgebiet.

Das Schienennetz der Niederländischen Eisenbahngesellschaft Nederlandse Spoorwegen umfasst circa 2.800 Kilometer. Es ist das am dichtesten befahrene Netz in ganz Europa. Schnelle Verbindungen bestehen zwischen allen Metropolen.

Als Land an der Nordsee spielt der Schiffsverkehr in den Niederlanden eine besonders große Rolle. Rotterdam war einst der weltweit größte Überseehafen und rangiert heute an zehnter Stelle weltweit. Mit den Flüssen Maas, Schelde und Rhein ist die Binnenschifffahrt der Niederlande ebenfalls ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.

Die Europastraße 22 (E 22) in Niederlande

Die E 22 führt von Wales über England, die Niederlande, Deutschland, Schweden und Lettland bis nach Russland. Dabei durchquert sie insbesondere in Deutschland die Städte und Gemeinden Leer, Oldenburg, Stuhr, Bremen, Hamburg, Lübeck, Rostock und Stralsund.

Für Transportleistungen auf dem Landweg ist sie aber nur bedingt relevant, da es zwischen England und den Niederlanden (bzw. andersherum von den Niederlanden nach England) sowie zwischen Schweden und Lettland keine Fährverbindung gibt. Innerhalb Deutschlands ist sie natürlich für Transporte von Bremen nach Hamburg (bzw. von Hamburg nach Bremen) relevant.